Mi 09.04.2025, 09:00 - 17:00 Uhr
Menschen mit Doppeldiagnosen begleiten
Beginn Di., 08.04.2025, 10:00 - 17:00 Uhr
Kursgebühr 410,00 €
Dauer 2 Termine
Unterrichtseinheiten 16
TeilnehmerInnen Fackfräfte aus dem Sozialbereich
TeilnehmerInnenzahl Max. 10 Personen
Arbeitsweise • Theorieinputs
• Fallbesprechung
• Kollegiale Beratung
• Diskussion im Plenum
Leitung Stefan Armoneit MA
Es kommt nicht selten vor, dass Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen unter psychischen Erkrankungen leiden, die in Wechselwirkung mit ihrer Behinderung stehen. Neben dem Erkennen von Doppeldiagnosen, stellt vor allem auch der Umgang damit, das Fachpersonal vor große Herausforderungen. So ist es für Fachkräfte nicht immer einfach, psychische Erkrankungen von behinderungsspezifischen Diagnosen abzugrenzen und angemessen darauf einzugehen. Um Betroffene wirksam begleiten zu können, bedarf es neben einem Verständnis für die Beschreibung, Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen vor allem praxisorientierter Handlungsansätze, die pädagogische Maßnahmen mit psychotherapeutischen und psychiatrischen Interventionen verbinden.
In dieser Fortbildung nähern wir uns dem Thema Doppeldiagnosen aus behindertenpädagogischer Sicht.. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Fachkräfte in ihrem Arbeitsalltag professionell mit dem Phänomen der Doppeldiagnosen umgehen können und wie deren Begleitung konkret in die Arbeit integriert werden kann.